Chinesische Heilpraxis  ∙  Feng-Ying Pogge

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Akupunktur

 

| Allgemein | Akupunkturpunkte und Meridiane | Behandlung | Indikationen | Ohrakupunktur | Akupressur |

 

Allgemein

Die Akupunktur ist in der Jahrtausende alten Chinesischen Medizin von Anfang an ein fester Bestandteil gewesen. Nach ihren Erkenntnissen verlaufen unter der Haut des Menschen auf festgelegten Bahnen Energiekanäle (Meridiane). Auf ihnen liegen Punkte, die mit allen Körperteilen und ihren Funktionen korrespondieren.

Diese Meridiane werden von Energie dem Ch'i (Qi) durchflossen. Eine Krankheit ist gleichbedeutend mit einem Stau des Energieflusses. Durch ein Einwirken auf die entsprechenden Punkte, bei der Akupunktur mit Nadel, bei der Akupressur mit Fingerdruck wird der Stau behoben und somit positiv auf die Krankheit eingewirkt. Mehr als 800 solcher Punkte sind bekannt.

Der Stich mit der Nadel an einem bestimmten Punkt hat eine therapeutische Wirkung auf ein einzelnes Organ, eine Drüse, einen Nerv oder einen anderen Teil des Körpers. Bei der Akupunkturbehandlung werden sehr dünne sterile Einmalnadeln gesetzt, die ca. 20 Minuten im Körper bleiben.

 

Akupunkturpunkte und Meridiane


Die Chinesische Medizin kennt 12 Hauptmeridiane und 8 außerordentliche Meridiane. Die Hauptmeridiane sind im inneren Verlauf mit den Organen und im äußeren Verlauf mit den Extremitäten und Gelenken verbunden. Entsprechend der Außen/Innen-Regel, nach der Yin-Meridiane an der Innenseite des Körpers verlaufen und Yang-Meridiane auf der Außenseite, sind die Hauptmeridiane als Yin-Meridian und Yang-Meridian gekoppelt und bilden den entsprechenden Funktionskreis: o fügen sich z.B. der Herzmeridian und der Dünndarmmeridian zum Funktionskreis Herz-Dünndarm zusammen.

Einteilung der Meridiane:

Yin - Meridiane: Herz-, Nieren-, Leber-, Lungen-, Milz-Pankreas- und Perikardmeridian

Yang - Meridiane: Dünndarm-, Blasen-, Gallen-, Dickdarm-, Magen- und Dreifach-                                   Erwärmer-Meridian

 

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Behandlung

Zur Akupunkturbehandlung werden sehr dünne Nadeln in wenige, ausgewählte Punkte eingestochen, um das zuvor festgestellte Ungleichgewicht wiederherzustellen. Es können bis zu 15 Nadeln verwendet werden.
Das beim Einstechen entstehende Schwere- oder Wärmegefühl, das sog. De-Qi-Gefühl, ist ein Hinweis für das exakte Treffen des Akupunkturpunkts. Liegt ein Fülle-Zustand (zu viel Energie) vor, wird mit dicken Nadeln gegen die Meridianrichtung gestochen und stark stimuliert. Ein Leere-Zustand (zu wenig Energie) hingegen erfordert tonisierende Techniken mit dünnen Nadeln. Diese werden im Gegensatz zur Sedierung schwach stimuliert und in Meridianrichtung gestochen.

Wirkung: Die Akupunktur wirkt auf das zentrale und periphere Nervensystem, auf Körpersäfte und Hormone (humoral-endokrine Wirkung). Sie beeinflusst die Blutzirkulation und das Immunsystem. Durch die Akupunkturnadel werden Nervenzellen stimuliert und Impulse an das Rückenmark weitergeleitet. Hier werden zum Beispiel unter anderem Substanzen freigesetzt, die die Schmerzübertragung verhindern.

 

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Indikationen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für 36 Indikationen eine Akupunkturbehandlung. Besonders neurologische und orthopädische Erkrankungen, Erkrankungen des Verdauungstrakts, akute und chronische Atemwegserkrankungen, aber auch rheumatische Erkrankungen und Erkrankungen der Augen sind aufgeführt. Bei gynäkologischen Erkrankungen, Hauterkrankungen und Allergien kann Akupunktur ebenfalls erfolgreich eingesetzt werden. Ebenso ist die Akupunktur aus der Schmerztherapie nicht mehr wegzudenken.

 

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Ohrakupunktur

Eine neuere Form der Akupunktur ist die Ohrakupunktur ohne Nadel. Kleine runde Samenkörner werden völlig schmerzfrei auf bestimmte Ohrpunkte geklebt und ab und zu vom Patienten selbst massiert.
Hiermit können nicht nur Schmerzen, sondern auch allergische Leiden wie Heuschnupfen hervorragend behandelt werden.

 

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Akupressur

Akupressur ist die gezielte Massage von Akupunkturpunkten. Als vergleichsweise sanfte Behandlungsart ist sie gut zur Selbstbehandlung geeignet. Sie ersetzt keinesfalls eine Akupunkturbehandlung, sondern ermöglicht dem Patienten, seine Beschwerden zu lindern und positiv zu beeinflussen.

Während in der Akupunktur ca. 800 Punkte bekannt sind, die in die Behandlung einbezogen werden können, ist die Auswahl der zu behandelnden Punkte in der Akupressur auf wenige sehr wirksame Punkte beschränkt.
Durch Drücken, Schieben, Kneten, Beugen, Kneifen - so die Bezeichnung der verschiedenen Techniken - kann Energie aus einem anderen Meridian zugeführt oder bei Füllesymptomen in einen anderen Meridian umgeleitet werden.

Die Akupressur wird angewendet bei leichten Erkrankungen und bei Befindlichkeitsstörungen wie beispielsweise zur Behandlung von Kopfschmerzen, Nacken- und Schulterschmerzen, Schnupfen und Erkältungen. Nervosität und innere Unruhe, Schlafstörungen, Menstruationsstörungen und Übelkeit, Brechreiz und Verstopfung können ebenso positiv beeinflusst werden. Auch in der Krankheitsverhütung wird Akupressur angewendet, beispielsweise um die Abwehrkräfte zu steigern.

 

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